Wir sind am Freitag angekommen und haben von einer sehr lieben Mitarbeiterin namens Emma den Schlüssel bekommen, die total freundlich und hilfsbereit war. Als wir in unsere erste Unterkunft kamen, hatte ich das Gefühl, gerade ein Bahnhofsklo zu betreten. Überall waren Gegenstände kaputt, Folien von den Möbeln abgerissen, die Duschentür war komplett herausgerissen und das Abflussrohr völlig verrostet – ein absolut unangenehmes Gefühl. Daraufhin sind wir zur Rezeption gegangen, und Emma hat innerhalb kürzester Zeit ermöglicht, dass wir ein neues Bungalow sowie einen Gutschein für ein Freigetränk für jeden von uns für die Wartezeit bekamen, bis das neue Bungalow hergerichtet war. Dieses war definitiv ein Upgrade zu dem vorherigen, aber noch weit davon entfernt, was man für sein Geld erwarten kann. Auch dort gab es verschiedene, wenn auch weniger gravierende Mängel: Die Dunstabzugshaube wurde nur noch von einer einzigen Schraube gehalten, sodass man beim Öffnen Gefahr lief, alles abzureißen. Die Halterung an der Seite des schicken Kühlschranks war lediglich mit zwei rostigen Schrauben befestigt und sah unschön aus. Zudem fehlte unter der Küchenzeile ein Stück Brett, und einige Fußleisten hatten sich gelöst, was man beim Staubsaugen sofort bemerkte. Die Lüftung im Badezimmer war defekt und extrem laut. In einem Zimmer hing die Lampe herunter, während in einem anderen Zimmer die Glühbirne fest in der Fassung saß. Es war letztlich in Ordnung, und wir wollten nicht noch einmal das Bungalow wechseln, aber optimal war es natürlich nicht. Ein echtes Highlight war wie gesagt Emma. Bemängeln müssen wir zudem das Hallenbad, in dem keiner nach dem Rechten sah. Die Besucher liefen durchgehend mit Straßenschuhen herum, und alles war verdreckt. Am Beckenrand befand sich überall Grünspan, der dringend einmal mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden müsste. Das Ganze vermittelt den Eindruck eines stark heruntergekommenen Bades. Natürlich hat es trotzdem Spaß gemacht, mit den Kindern dort zu schwimmen, aber ein schönes Gefühl ist etwas anderes – es war eben nur okay. Für uns war das eine einmalige Erfahrung: Wir werden dort definitiv nicht mehr hinfahren, sondern unsere Urlaube zukünftig woanders verbringen.
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