Guest User
January 29, 2026
Das ehemalige Industriegebäude liegt vor einem Discounter und einem Markt für Heimtierbedarf. Reist man mit dem Auto an, gibt es sogar eine Tankstelle... Zu Fuß mit der Bahn ist es ein gutes Stück zu laufen. Ich habe Industriearchitektur durchaus auch anders gesehen.... Die Hotelzimmer sind sehr hoch, die Deckenleuchte wirft weiß-graues Licht. Die Einrichtung ist in die Jahre gekommen. Am späten Nachmittag beim Check-In saust eine Mitarbeiterin, die gerade am Abend-Buffet werkelt und zwischendurch Bier zapft an die Rezeption - freundlich, aber gestresst. Die Sauna jedoch, auf die wir uns gefreut hatten, ist schon auf Grund der von den Liegen aus gut einsehbaren Duschen (Abstand ca. 2 Meter) abschreckend. Eine Holzleiter an der Wand, Fischernetze an der Decke und hässliches grünes Licht. Dazu sehr einfache Plasteliegen, ein wackliges Tischchen mit kleinem Radio. Bis auf ein paar Klaviere (eines in weiß sehr schön ins Buffet integriert) ist dieses Haus vor allem durch eines gekennzeichnet -Lieblosigkeit. Das Frühstück schien gut sortiert ... auf den ersten Blick. Wenn man die runde Wurst vom Discounter einfach im Block viertelt und aufs Buffett legt, dann zweifle ich jedoch an jeder gastronomischen Ausbildung. Dar Kaffee hinterließ übrigens in Minuten braune Schlierstreifen in der Tasse und sah aus, als wäre der Inhalt bei Spülen des Filters erzeugt worden.
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