Das Hotel besticht durch seine einzigartige Lage. Wenn man den rumpeligen Weg durch den Wald per Rad oder PKW gemacht hat, kommt man auf den grossen Parkplatz vor dem Haus mit E Ladestation. Am Empfang direkt nach der Eingangstür rechts sitzen je nach Tageszeit mal mehr und mal weniger nette, freundliche Rezeptionisten. Das Hotel liegt sehr ruhig und ist im Laufe der Jahre immer mehr erweitert worden. Es gibt mehrere Essräume und Terrassen, im Garten befindet sich auch der Pool. Die Zimmer sind sehr unterschiedlich und man muss bei Buchung auf Kategorie und Lage achten. Die normalen Einzelzimmer im alten Teil (32, 34 zum Beispiel) sind mehr als winzig. Null Platz, quasi nur Bett, Fernseher an die Decke montiert. Die Fenster klein, die Zimmer dunkel. Das "Badezimmer" hinter der Schiebetür ist so klein, dass man gleichzeitig alles auf einmal erledigen kann. Wenn man ein Zimmer (34) zur Terrasse hat, hat man vor Mitternacht keine Ruhe wegen der Gäste und des hinterher aufräumenden Personals. Selbiges beginnt morgens gegen 0700 Uhr, die Terrasse wieder vorzubereiten. Wenn man ein Zimmer zum "Hof" hat (32), hat man dort den Parkplatzlärm entsprechend. Wenn man ein Zimmer in der ersten Etage zur Terrasse oder nach vorne hat, hat man die selben Probleme. Wichtig daran ist auch, dass das Hotel über keinen Aufzug verfügt und die Treppen sehr schmal und steil sind. Also unbedingt drauf achten bei Buchung ! Das Abendessen besteht meist aus einem Menu oder einer sehr kleinen Karte zur Auswahl. Auch hier unbedingt vorher checken, was es gerade saisonal entsprechend gibt. Jetzt im Mai ist das natürlich hauptsächlich Spargel in allen Variationen. Durchaus schmackhaft. Die Portionen sind ansprechend, die Preise allerdings auch. Bei Menu darf man sich über die Zusammenstellung wundern. Wieso wird bei 27 Grad trockener Hitze an einem Frühen Abend rohes Fleisch in Form von Tartar serviert ? Und auch die Gewürze sind interessant. Beim Frühstück kommt man doch ins Zweifel. An Wochenenden und auch an Werktagen gibt es trostlose, geschmacksneutrale Aufbackbrötchen. Dazu manchmal ein aufgebackenes Croissant. Die Auswahl an Schinken, Wurst und Käse ist extrem begrenzt, quasi nicht vorhanden (bei uns gab es jeden Morgen jeweils eine Sorte Koch- und Rohschinken, zwei Sorten Käse). Dafür gibt es massenhaft kleinere Pöttchen und Gläser mit undefinierbarem Inhalt und X Sorten Yoghurt, Quark, Müsli etc., die entsprechend nach Ende des Buffets über sind. Auffällig ist auch, dass es Frühstück täglich nur bis 10-00 Uhr gibt, was am Wochenende vielleicht etwas kurz ist. Das Personal ist freundlich und hilfsbereit.
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